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Newsletter 19 (04/13)

I. Call for Papers und Konferenzen

A European Youth Revolt in 1980/81?, 15.05.2014-17.05.2014, Amsterdam,
Deadline: 01.06.2013.

Shifting to Post-Crisis Welfare States in Europe?, 04.06.2013-05.06.2013, Berlin,
Deadline: 01.03.2013.

Working on Globalisation: Work and Transport in Global History after 1945, 25.10.2013-27.10.2013, Berlin.
Deadline: 21.04.2013.

Frankreich, Deutschland und die USA in den "langen 1960er Jahren"Ein transatlantisches Dreiecksverhältnis, 30.05.2013-02.06.2013, Saarbrücken,
Deadline: 15.04.2013.

Fußball- vom profanen Freizeitvergnügen zur religiösen Sinnstiftung im 21. Jahrhundert, 21.03.2014-23.03.2014, Irsee
Deadline: 01.06.2013.

Consumption and Politics / Consumption as Politics, 08.03.2013, New York.

II. Tagungsberichte

Translating Potential into Profits: Foreign Multinationals in Emerging Markets since the Nineteenth Century.

Das Globale lokal - Historische Perspektiven auf das Verhältnis von Stadt und Globalisierung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Historische Zeitforschung und globale Geschichtsschreibung - Krisen, Ordnungen,(Un)Gleichzeitigkeiten.

Staat gegen Terrorismus. Demokratie und Sicherheit in Westeuropa 1970-1990.

"Tales about time". Temporality, modernity and the order of time.

Theorien des Medienwandels. Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Sektionsberichte Historikertag 2012: "Gab es 'den' Wertewandel?"

Sektionsberichte Historikertag 2012: "Reaktionen auf die globalen Energiekrisen der 1970/80er Jahre"

Sektionsberichte Historikertag 2012: "Zeitpolitik und Zeit-Geschichte im 20. Jahrhundert"

III. Neuerscheineungen, Aufsätze und Rezensionen

Döring, Peter: Ruhrbergbau und Elektrizitätswirtschaft. Die Auseinandersetzung zwischen dem Ruhrbergbau und der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft um die Steinkohlenverstromung von 1925 bis 1951, Essen: Klartext Verlag 2012.

Eckel, Jan/Moyn, Samuel (Hrsg.): Moral für die Welt? Menschenrechtspolitik in den 1970er Jahren, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2012. [Rezension: HSozKult]

Eckel, Jan/Moyn, Samuel (Hrsg.): Moral für die Welt? Menschenrechtspolitik in den 1970er Jahren, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2012. [Rezension: Sehepunkte]

Frei, Norbert/Süß, Dietmar (Hrsg.): Privatisierung. und Praxis seit den 1970er Jahren, Göttingen: Wallstein Verlag 2012.

Hohendahl, Peter Uwe/Schütz, Erhard (Hrsg.): Perspektiven konservativen Denkens. Deutschland und die Vereinigten Staaten nach 1945, Bern u.a.: Peter Lang 2012.

Jackson, Ben/Saunders, Robert (Hrsg.): Making Thatcher's Britain, Cambridge: Cambridge University Press 2012.

Krippner, Greta R.: Capitalizing on Crisis. The Political Origins of the Rise of Finance Cambridge, MA: Harvard University Press 2011.

Kury, Patrick: Der überforderte Mensch. Eine Wissensgeschichte vom Stress zum Burnout, Frankfurt am Main: Campus Verlag 2012.

Lichtenberger, Sabine/Müller, Günter (Hrsg.): Arbeit ist das halbe Leben... Erzählungen vom Wandel der Arbeitswelten seit 1945, Wien: Böhlau Verlag Wien 2012.

März, Michael: Linker Protest nach dem Deutschen Herbst. Eine Geschichte des linken Spektrums im Schatten des 'starken Staates', 1977-1979, Bielefeld: Transcript 2012.

Speidel, Markus: Netzwerke, Kooperationen und Management-Buy-Out. Die Geschichte des Unternehmens Loewe zwischen 1962 und 1985, Essen: Klartext Verlag 2012.

Stewart, Graham: Bang! A History of Britain in the 1980s, London: Atlantic 2013.

IV: Feuilletons und Blätterrauschen

Gesammeltes zum Tod von Margret Thatcher:

Mit Margret Thatcher verstarb am 8. April eine der wichtigsten politischen Akteure im Zeitalter nach dem Boom. Parties in Glasgow und Brixton, Blumen vor der Haustür in Belgravia; die Reaktionen könnten unterschiedlicher nicht sein und zeigen noch einmal wie sehr die Iron Lady das Land gespalten hat. Die Zahl der seither erschienenen Nachrufe ist Legion und je weiter das Ereignis selbst in die Ferne rückt, desto schärfer wird der Ton der Auseinandersetzung. Deshalb an dieser Stelle gewissermaßen ein kurzer Survivals Guide to Thatcher Obituaries, freilich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Gina Thomas: Die Reizfigur. Zum Tod von Margaret Thatcher.

Gleich zweimal darf sich Gina Thomas in der FAZ mit Thatchers Rolle als Lieblingsfeind links-intellektueller Kulturschaffender befassen. Zum zweiten Artikel: "Die Köpfe voller Messer".

Bernhard Heimrich widmet sich ebenfalls für die FAZ der politischen Karriere Thatchers. Sein Text ist online leider nicht abrufbar. Es wird auf das Archiv der FAZ verwiesen.

Christian Zaschke berichtet in der Süddeutschen von der aus diesem Anlass geführten Parlamentsdebatte, zu der die Abgeordneten eigens aus den Osterferien abberufen wurden.

Die entsprechenden Reden von Ed Miliband und David Cameron kann man in voller Länge beispielsweise auf der Homepage des New Statesman nachlesen.
Zur Rede Ed Milibands.

Die entsprechenden Reden von Ed Miliband und David Cameron kann man in voller Länge beispielsweise auf der Homepage des New Statesman nachlesen.
Zur Rede David Camerons.

Leider nicht online aber dennoch sehr lesenswert ist Johann Schloemanns Analyse des Paradoxons der Thatcherschen Revolution in der Süddeutschen vom 10.4.2013. Schloemann befasst sich mit intendierten und unintendierten Folgen der Neudefinition des Konservativen im Fahrwasser der neoliberal-materialistischen Wende.

Im New Statesman blickt David Marquand auf Thatchers politisches Erbe und stellt fest: Spätestens seit der jüngsten Finanzkrise ist der Thatcherismus gescheitert.

Der Historiker Dominic Sandbrook hält im selben Blatt dagegen, indem er zeigt, was bleiben wird.

Thatchers Tod füllte beinahe die gesamte Ausgabe des Guardian am 9.4. Darunter viel Lesenswertes. Verwiesen sei besonders auf die Sammlung von 20 persönlichen Stellungnahmen früherer Weggefährten und Gegner von Michael Gorbatschow bis Tony Benn.

Andreas Whittam Smith nimmt die häufig zu vernehmende Kritik, Thatcher habe in Bezug auf Europa versagt, zum Anlass, sie als Prophetin der derzeitigen Eurokrise zu verehren.

Margaret Thatcher war autoritär und durchsetzungsfähig. Ein Bericht im Deutschlandfunk.

"Sie war eine Riesenfigur in unserer Politik". Der britische Politikwissenschaftler Anthony Glees im Interview mit dem Deutschlandfunk.

Weitere Meldungen:

Im Februar verstarb Christian Semler, Osteuropa-Experte der TAZ. Aus diesem Anlass wurde ein Artikel aus dem Jahre 1998 wiederveröffentlicht, in dem sich Semler mit der Geschichte der maoistischen K-Gruppen kritisch auseinandersetzte.

Im Mittelpunkt von Ken Loachs jüngstem Film The Spirit of 1945 steht die Geschichte der britischen Arbeiterklasse zwischen Attlee und Thatcher.

Thekla Dannenberg besprach den Film ("The Spirit of 1945" von Ken Loach) anlässlich der Berlinale.

Yvonne Roberts fragt im Observer, was aus diesem solidarischen Großbritannien eigentlich geworden sei.

Steven Fielding hält das Ganze abwertend für Arbeit am ewigen Mythos.

Die Deutschlandrundfahrt des Deutschlandradios Kultur tourte vor kurzem über stillgelegte Bahngelände, um nachzusehen, was sich dort neues tut.

Eine Ausstellung des Museums für Photographie in Braunschweig zeigt Aufnahmen des Fotografen Hartmut Neubauer. Dieser dokumentierte in den 1970er Jahren das Vereinsleben von Eintracht Braunschweig abseits des Platzes. Auf über 100 Bildern folgte er den Spielern in die Umkleidekabine, zu Presseterminen ins Trainingslager oder nach Hause.

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