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Neue Universitäten - neue Urbanität? Die Entstehung von Campusuniversitäten und ihre Auswirkungen in Deutschland und England.

Projektbearbeiter: Sara Kröper (Universität Trier)

In den fünfziger bis siebziger Jahren fanden Veränderungen im Hochschulbereich statt, welche die Hochschullandschaft bis heute prägen. Politische, soziale und gesellschaftliche Gegebenheiten veranlassten viele europäische Länder, der universitären Ausbildung besondere Beachtung zu schenken und neue Universitäten insbesondere in hochschulfernen Regionen zu gründen.


Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist, anhand zweier Fallstudien herauszuarbeiten und länderübergreifend vergleichend anhand der Universitäten York und Trier darzustellen, wie es zu den jeweiligen Universitätsgründungen kam, wie diese von statten gingen und welche Auswirkungen diese auf die zugehörigen Städte und Regionen in wirtschaftlicher, kultureller und städtebaulicher Hinsicht hatten. Nicht nur die Ausgangslage und Entscheidungsprozesse sollen dargestellt werden, sondern insbesondere die Verbindung zwischen Universitäts- und Stadtgeschichte, also die Auswirkungen der Universitätsgründungen auf ihre Stadt und Region, die Verknüpfung von Hochschule und Stadt und die gegenseitige Beeinflussung. Dies beinhaltet die Analyse der Folgen der auf der Makroebene getroffenen Strukturentscheidungen auf die lokale Ebene, um somit Aussagen treffen zu können über den Zusammenhang zwischen Strukturentscheidungen im Bildungsbereich und urbanen Transformationsprozessen.


Zur Personalseite von Sara Kröper an der Universität Trier.